11. September 11 - RR
Dolomiti Classic
Mit Ivan Basso in den Dolomiten!
Nach dem „Arlberg Giro“ in St. Anton /Arlberg im Juli war es wieder an der Zeit ein Rennen zu fahren. Da ich sowieso in mit dem Rennrad in Südtirol war, hab mich kurzfristig entschlossen einen Abstecher in die Dolomiten zu machen, um am Sonntag am Granfondo Dolomiti Classic mit Start und Ziel in Arabba teilzunehmen.
Sonntag – 11. Sep
Start – Arabba – 1601m
Zwei Strecken standen zur Auswahl:
Granfondo, 140km, 4 Berge und Mediofondo - 80km, 2 Berge.
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Für mich war klar, ich fahre die Lange. Der Marschplan war folgender: Duran, Staulanza, Giau und Falzarego ! Kein Problem dachte ich mir, die Berge kenn ich eh alle vom Maratona Dolomiti und Giro Dolomiti. Unter 6Std sollte ich das ganze wohl schaffen, dann bin ich um 15h daheim und ich kann mir noch die finalen Runden des Gran Premio de Italia in Monza live reinziehen…
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Der Sonntag startet sehr gut: sommerliche Temperaturen, Sonnenschein, Frühstück vom Veranstalter und Start erst um 09:00h. Aufgrund meiner späten Anmeldung musste ich in Block 3 Aufstellung nehmen. Ganz vorne die italienischen Favoriten, unter ihnen auch der 2fache Giro Sieger Ivan Basso, von der Squadra Liquigas, direkt vom Giro Pedania angereist. Sein Radsponsor Cannondale war Supporter der Veranstaltung.
Berg 1 – Passo Duran – 1600m
Kurz vor Caprile war ich dann in der Spitzengruppe. Hier konnte man auf die kurze Strecke Richtung Colle Santa Lucia abbiegen. In Agordo nach etwa 50min startet das Rennen richtig. Der erste Berg – Passo Duran war zu meistern.
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Schnell musste ich einsehen, dass ich das Tempo der Schnellsten nicht mitgehen konnte. So bin ich mein eigenes Tempo gefahren im Wissen vom Giro 2010, dass der Berg oben richtig steil ist. Bei Superwetter mit vielen begeisterten Zuschauern habe ich dann nach etwa 50min die BW geschafft und stürze mich in die steile und gefährliche Abfahrt Richtung Dont.
Berg 2 – Passo Staulanza - 1766m
In Dont ging es direkt links ab in den zweiten Berg, den Forcella Staulanza. Der sollte jetzt nicht so steil sein, aber mit 13km ist der doch 3km länger wie der Duran.
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Leider mussten wir uns von hier an die Strasse mit vielen Autofahrern und Motorradfahrern teilen. Aber es war ja klar, dass die Strecke nicht gesperrt ist und das herrliche Wetter lädt einfach zu einem Ausflug ein. Bei der BW musste ich dann den ersten Pitstop einlegen um die Flaschen aufzufüllen.
Berg 3 – Passo Giau – 2236m
Nach einer schönen Abfahrt erreichen wir Selva di Cadore. Von hier an verlaufen lange und kurze Strecke wieder gleich. Aber das ist eigentlich Wurscht, denn jetzt zählt nur der Giau, der Höhepunkt des Tages: 10km, 10% im Schnitt, Schauplatz vieler Giro Schlachten. Ist mir noch in schlechter Erinnerung vom Maratona im Juli
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Hab jetzt schon 3Std15min auf der Uhr, fühle mich aber gut. Starte diesmal nicht so schnell, kann aber trotzdem viel Mitstreiter überholen. Oben raus immer das gleiche: ich bin schon müde und es wird immer heisser. Bleibe diesmal über 50min, fülle wieder meine Flaschen. Das wunderbare Panorama kann ich nicht genießen, sag mir aber: jetzt gibt’s ja nur mehr den Falzarego.
Berg 4 – Passo Falzarego - 2117m
Nach der technisch anspruchsvollen Abfahrt (ja, hier gab es vor 2 Jahren das RedBull RoadRage mit Paolo Bettini als Sieger) geht es in Pocol links ab zur letzten BW des Tages: passo Falzarego, 10km mit 6% im Schnitt. Also nicht steil. Zum Glück, denn nach dem Flachstück kann ich nicht mehr wirklich schnell fahren.
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Aber ich sehe, dass es meinen Mitstreitern gleich geht. Auf der Passhöhe geht es diesmal gerade aus in die Abfahrt, bin gar nicht böse, dass ich nicht mehr zum Valparola hoch muss.
Ziel – Arabba - 1601m
Am Ende der letzten Abfahrt des Tages sind wir wieder auf der Strecke von heute früh. Auf den finalen 10km sind nochmal 200HM zu überwinden.
Nach 140km und 5Std38min erreiche glücklich das Ziel in Arabba, das ist etwa 1Std hinter dem Sieger und ergibt Platz 104.
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Es gibt einen Vierfach Sieg für die italienischen Gastgeber: Roberto Cunico vor Bertuola, Sorrenti Mazzochi und Antonio Corradini. Alle bekannt durch Ihre Erfolge beim Ötztaler und Maratona Dolomiti.
Conclusion
Una gara bellissima! Ein sehr schönes, aber auch hartes Rennen in einer wunderbaren Gegend. Hervorzuheben ist die sehr gute Markierung der Strecke: Gefährliche Kurven, Abfahrten und Entfernungen zum Ziel bzw. zur Bergwertung sind ausgeschildert ! im Nenngeld von 38€ sind eine Jause am Samstag, ein Frühstück und umfangreiches Essen am Sonntag im Ziel inkludiert.
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Kurz nach meiner Zielankunft gewinnt RedBull Pilot Sebastian Vettel den F1 GP im Ferrari Land Monza ! Also am Ende ein perfekter Sonntag, obwohl es der 11. September war!
Servus + Saluti
Brunni
LeXXi TeamTrikot24
Ergebnisse
Dolomiti Classic
Arabba (BE), Italien
Granfondo 140km / 3600HM
Platz | Name | Team | Zeit |
1. | CUNICO Roberto | UC LUGO CICLI BERALDO | 04:27:17 |
2. | BERTUOLA Alessandro | VINER FACTORY TEAM NAUTILUS | 04:28:48 |
3. | SORRENTI MAZZOCCHI Guiseppe | TEAM X-BIONIC | 04:30:29 |
... | |||
104. | BRUNNEGGER, Thomas | 05:39:39 |
Ergebnisse
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